Garmin FR910 XT – Triathlon Sportuhr – auch was für Nichtschwimmer?

Und hier wieder ein Bericht von unserem Tester Franz…

Look & Feel

Obwohl die Uhr recht klobig wirkt, ist sie beim Tragen angenehm unauffällig. Die große Anzeige ist sympathisch, man muss sich beim laufen nicht sonderlich konzentrieren um Werte abzulesen. Für die Abendgala ist sie definitiv nix – aber wer will da schon was von seinem Herzschlag wissen.

Wer Garmin Uhren gewohnt ist, findet sich recht schnell in der Menüstruktur zurecht für Neueinsteiger heißt es Anleitung pauken.

Die großen Bedienknöpfe auf den Seite der Uhr brauchen einen kräftigeren Druck als bei anderen Uhren – ich habe das als angenehm empfunden, da so versehentliches Vertippen vermieden wird.

„Nichtschwimmertest“

Als „Nichtschwimmer“ habe ich auf Tests im Wasser verzichtet.
Da ich aber auch längere Bergtouren mache, wo man schon mal einen Bach überquert, muss ich keine Angst haben, falls ich mal ins Wasser greife.
Die Akkuleistung ist auf jeden Fall auch für ausgedehnte (Berg)-Tagestouren ausreichend. Die Wiederaufladezeit mit ca. einer Stunde ist sehr gut.

Einer meiner Tests war eine Hike&Bike Tour, der Wechsel des Sportmodus klappt ohne Probleme. Im Garmin Connect Center werden dann 2 getrennte Touren angezeigt.

Die Uhr macht schnörkellos genau das was sie soll – primär zuverlässig Daten aufzeichnen, sekundär kann man natürlich auch gegen einen virtuellen Partner antreten und diverse Trainingsmodi einstellen.

Für den Test bekam ich die Uhr nicht auf dem aktuellen Firmwarestand geliefert, bemerkt habe ich das, weil die Uhr manchmal unmotiviert Neustarts eingelegt hat. Das unkomplizierte Update über die Garmin Connect Plattform hat dieses Problem dann aber beseitigt.

Die Anzeigefelder lassen sich variabel belegen, es bleiben keine Wünsche offen. Die Uhr hat einen Vibrationsgeber eingebaut, so wird man z.B. beim Intervalltraining angenehm erinnert, dass man Pause machen darf.

Die Daten lassen sich über den mitgelieferten ANT USB Stick direkt in das Garmin Connect Center hochladen.

Die Uhr lässt sich mit der integrierten Kartenfunktion auch als Navigationsgerät verwenden, man kann z.B. über GPSies.com Strecken auf das Gerät laden und diese nachlaufen/fahren/schwimmen.

Kommt man von der Strecke mehr als 30m ab, wird man per Tonsignal und Vibrationsalarm darauf hingewiesen, das gleiche macht die Uhr dann nochmal, wenn man wieder auf die Strecke zurückgefunden hat. Zusätzlich sieht man auch noch den aktuellen Standort mit Höhenprofil. Die „Zurück zum Startpunkt“ Funktion ist auch integriert, ebenso die Live-Anzeige der gerade aktiven Strecke.

Fazit

Ich finde die Uhr auch für ambitionierte Läufer / Mountainbiker / Bergwanderer geeignet. für den Preis von derzeit ca. 370 Euro inkl. Brustgurt dennoch viel Geld.

Wer die Kartenfunktion nicht braucht und sich eher im flachen Gelände bewegt ist auch mit der Forerunner 610 gut beraten, für die Messgenauigkeit der Höhenmeter fehlt der 610er der barometrische Höhenmesser.

Manfred

Leistungssport war noch nie so wirklich mein Ding! Sport muss mir in erster Linie Spaß machen und gut tun. Die Erfahrungen die ich in den letzten Jahren dabei gesammelt habe , möchte ich hier im Blog mit anderen teilen. Wandern, Radfahren, Langlaufen, Skifahren, Rodeln,... - leider hat der Tag nur 24 Stunden. :-)

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