Abgefahren – Shimano 105 PD-R540 SPD-SL Pedal im Dauertest

Was kann man falsch machen wenn man zum günstigsten der Shimano Rennrad Pedale greift? Wir haben’s mal getestet und Anfang 2012 auf das Shimano PD-R540 SPD-SL Pedal um 27,- Euro umgerüstet.

Mit 330 Gramm ohne Cleats ist es definitiv eher ein Schwergewicht, also nichts für Gewichtsfanatiker. Mit den mitgelieferten Cleats hat man im eingeklickten Zustand leichte Bewegungsfreiheit (+/- 3°), es gibt auch im Zubehör welche ohne Bewegungsfreiheit.

Grundsätzlich ist das PD-R540 ein Sorglospedal – in den 2,5 Jahren wurden gut 20.000 Kilometer auf dem Pedal gefahren und es gab keine Probleme! Wartung – Fehlanzeige, wir haben weder geschmiert noch sonst irgendwie dran rumgeschraubt.

Nach einem halben Jahr Einsatz waren leichte Abnützungserscheinungen an der Plastikauflagefläche der Pedalachse festzustellen. Diese leichte Abnützung konnte man aber nicht spüren, es fühlte sich an wie am ersten Tag.

Zwei Jahre später sieht das Bild ein wenig anders aus, die Abnützung im Achsbereich hat stark zugenommen.

Und sich auf den vorderen Bereich vor der Achse ausgeweitet, weiters funktioniert der Schließmechanismus nicht mehr perfekt. Drückt man das Pedal manuell auseinander klappt der Verschluss nicht von selbst zu 100% wieder zu. Etwas Öl dürfte dieses Problem allerdings wieder beheben.

Die doch leicht fortgeschrittene Abnutztung der Achsplatte hat uns dazu bewogen das Pedal nach zweieinhalb Jahre doch auszutauschen. 🙂

Fazit: Günstiger gehts nicht, das perfekte Einstiegspedal – da kann man nicht viel falsch machen! Für Gewichtsfanatiker nicht geeignet, dafür für den schmalen Geldbeutel einfach perfekt.

Manfred

Leistungssport war noch nie so wirklich mein Ding! Sport muss mir in erster Linie Spaß machen und gut tun. Die Erfahrungen die ich in den letzten Jahren dabei gesammelt habe , möchte ich hier im Blog mit anderen teilen. Wandern, Radfahren, Langlaufen, Skifahren, Rodeln,... - leider hat der Tag nur 24 Stunden. :-)

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2 Antworten

  1. Chris Blog sagt:

    Die Kunststoffplatte ist übrigens auswechselbar und kostet ein paar Euros. dann gehts wieder für weitere 20.000k
    😉

  2. grufo sagt:

    Danke für den Tip, aber ich denke den Austausch bekommt nicht jeder selbst hin und wenn man eine eventuelle Arbeitszeit dazu rechnet dürfte es knapp werden – das neue Pedal kostet ja immerhin nur 27 Euro! 🙂

    Aber für Bastler auf jeden Fall eine super Option!

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